Studentenwerk Berlin
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Studentenjobs

Diese Informationen wurden zusammengestellt vom Studenten-Service der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse.

Viele Studenten nehmen zur Finanzierung ihres Studiums Nebenjobs an. Diese können sich unter gewissen Umständen auch auf die Krankenversicherung auswirken.

Maßgeblich für die Beurteilung einer Nebentätigkeit ist die Frage, ob das Studium weiterhin im Vordergrund steht. Dies ist grundsätzlich der Fall, wenn Studenten für Nebenjobs insgesamt nicht mehr als 20 Stunden in der Woche aufwenden. Ein Nebenjob mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden während der Vorlesungszeit muss von vornherein auf nicht mehr als 2 Monate befristet sein damit die Studenteneigenschaft erhalten bleibt. Andernfalls unterliegt die Beschäftigung der Versicherungspflicht und es sind Beiträge zu allen Zweigen der Sozialversicherung zu zahlen. Die Versicherungspflicht auf Grund einer Beschäftigung ist vorrangig gegenüber der studentischen Krankenversicherung und der Familienversicherung.

In der vorlesungsfreien Zeit (Semesterferien) kann die Arbeitszeit die 20-Stunden-Grenze überschreiten. Dabei ist jedoch zu beachten, dass innerhalb eines Jahres insgesamt nicht mehr als 26 Wochen (182 Kalendertage) Beschäftigungen mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden ausgeübt werden. Hierbei werden auch die befristeten Beschäftigungen mit mehr als 20 Stunden in der Woche während der Vorlesungszeit angerechnet.

In der Prüfungsordnung vorgeschriebene Zwischenpraktika werden nicht als Beschäftigung eingestuft, selbst wenn sie gegen Entgelt ausgeübt werden. Sie werden bei der Zusammenrechung von Beschäftigungen mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden nicht berücksichtigt.

Grundsätzlich spielt die Höhe des Einkommens bei der Beurteilung eines Nebenjobs keine Rolle. Jedoch sind bei Beschäftigungen Beiträge zur Rentenversicherung zu zahlen. Eine Befreiung hiervon ist auf Antrag möglich, soweit das Einkommen 450 Euro monatlich nicht übersteigt. Auch hier werden grundsätzlich mehrere Beschäftigungen zusammengerechnet.

Familienversicherte Studenten sollten beachten, dass sie bei Überschreiten der Einkommensgrenzen für die Familienversicherung nicht länger kostenfrei familienversichert sein können und eine studentische Krankenversicherung abschließen müssen.

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